Entwurf für eine große Figur VI

 Entwurf für eine große Figur VI
Artist Dietrich Klinge
Year 2005
Type Bronzeguss, Ex. 1/6
Dimensions 272 x 148 x 237 cm
Shown at Blickachsen 8, Eschborn

USA im öffentlichen Raum installiert. Bei der vergangenen „Blickachsen“-Ausstellung wurden drei seiner ausdrucksstarken Monumentalskulpturen im Bad Homburger Kurpark gezeigt. In diesem Jahr sind im Rahmen von „Blickachsen 8 RheinMain“ drei weitere kühn ausgestaltete Werke Dietrich Klinges im Skulpturenpark Niederhöchstadt zu sehen. Die beiden Arbeiten mit dem Titel „Entwurf für eine große Figur“ und die ebenfalls überlebensgroße Sitzende „Polyanthe“ entwickeln aus dem Spannungsverhältnis von massiver körperlicher Präsenz und raumgreifender Bewegtheit eine ganz eigene Dynamik: Sie wirken schwerfällig und zugleich dennoch beinahe tänzerisch und beziehen ihre Urgewalt aus dem Boden, auf dem sie stehen, und aus ihrer unmittelbaren Umgebung. Jede dieser Figuren sendet eine physische und psychische Energie aus, die selbst einen beiläufigen Spaziergänger unwillkürlich erfasst. Trotz aller Kühnheit der Formen und Gesten, geht es in Klinges Bildhauerei jedoch wesentlich um Kontemplation und innere Stille, oder auch um ein inneres Ringen zwischen aktiven und passiven Seinszuständen. Es ist die Balance zwischen der kraftvollen, eindringlichen Präsenz und einer geistvollen, oft spirituellen Haltung der Skulpturen, von der ihre unvergleichliche Macht ausgeht. USA im öffentlichen Raum installiert. Bei der vergangenen „Blickachsen“-Ausstellung wurden drei seiner ausdrucksstarken Monumentalskulpturen im Bad Homburger Kurpark gezeigt. In diesem Jahr sind im Rahmen von „Blickachsen 8 RheinMain“ drei weitere kühn ausgestaltete Werke Dietrich Klinges im Skulpturenpark Niederhöchstadt zu sehen. Die beiden Arbeiten mit dem Titel „Entwurf für eine große Figur“ und die ebenfalls überlebensgroße Sitzende „Polyanthe“ entwickeln aus dem Spannungsverhältnis von massiver körperlicher Präsenz und raumgreifender Bewegtheit eine ganz eigene Dynamik: Sie wirken schwerfällig und zugleich dennoch beinahe tänzerisch und beziehen ihre Urgewalt aus dem Boden, auf dem sie stehen, und aus ihrer unmittelbaren Umgebung. Jede dieser Figuren sendet eine physische und psychische Energie aus, die selbst einen beiläufigen Spaziergänger unwillkürlich erfasst. Trotz aller Kühnheit der Formen und Gesten, geht es in Klinges Bildhauerei jedoch wesentlich um Kontemplation und innere Stille, oder auch um ein inneres Ringen zwischen aktiven und passiven Seinszuständen. Es ist die Balance zwischen der kraftvollen, eindringlichen Präsenz und einer geistvollen, oft spirituellen Haltung der Skulpturen, von der ihre unvergleichliche Macht ausgeht.