Max Bill

Max Bill verbindet als Plastiker eine ‚mathematische Denkweise’ mit freier künstlerischer Sensibilität und Fantasie. Er will nicht sich, sondern bestehende ästhetische Sachverhalte ausdrücken. In seiner skulpturalen Arbeit sucht er die Grenze zwischen künstlerischer Intuition und wissenschaftlicher Erkenntnis weitgehend zu beseitigen. Bill sieht das Geometrische, die Beziehungen der Flächen und Linien untereinander und zum Raum, als Urelement jeder Gestaltung. Mit seinen ‚endlosen Schleifen’ versucht er die Poesie der Mathematik darzustellen, die im Themenkreis um Endlichkeit und Unendlichkeit wie auch in der Beziehung zwischen Rhythmus und Gesetz liegt. Seine Skulptur scheint der momentane Stillstand eines ewigen Wandlungsprozesses zu sein. Sie vereint Präzision, Klarheit, Strenge und Kühle, ist gleichzeitig Schwingung und zieht sich mit einer fast zärtlichen Gebärde in den Raum hinein. Die Gegensätze von Anfang und Ende, von Bewegung und Ruhe, von Spannung und Harmonie, von Volumen und Leere sind aufgehoben. Alles kehrt in sich selbst zurück, ordnet sich aus eigenem Vermögen, und Raum entsteht mithilfe einfachster, puritanischer Mittel.

Abakanowicz, Magdalena
Amador,
Bee, Andreas
Bill, Max
Breivik, Bård
Calder, Alexander
Chamberlain, John
Chillida, Eduardo
Gormley, Antony
Immendorff, Jörg
Kirkeby, Per
Koliusis, Nikolaus
Korte, Andreas
López, Victor
Luginbühl, Bernhard
Lüpertz, Markus
Miró, Joan
Navarro, Miquel
Rydingsvard, Ursula von
SEO,
Tinguely, Jean