Magdalena Abakanowicz

Die vielfach ausgezeichnete polnische Bildhauerin Magdalena Abakanowicz ist insbesondere für ihre großformatigen Figurengruppen im Außenraum bekannt. Charakteristisch für ihr vielseitiges Werk sind seit den 1980er Jahren menschliche oder tierähnliche Figuren und Fragmente. In den „Blickachsen“ 2005 und 2007 waren bereits verschiedene ihrer ausdrucksstarken und stets herausfordernden Arbeiten zu sehen. Bei „Blickachsen 8“ stellt Abakanowicz in Frankfurt eine Installation von zehn Figuren aus. Die monumentale Skulptur „Head“ wird im Bad Homburger Kurpark gezeigt und erinnert in ihrer Anonymität an die monolithische Form eines Felsbrockens oder – worauf der Titel verweist – an einen Kopf, an den Schädel eines riesigen prähistorischen Vogels. Im Schlosspark sind drei gewaltige, auf Stangen verankerte Vögel (ital. Vogel = uccello) ausgestellt, die sich hier zu einem Schwarm zusammengefunden zu haben scheinen, der in Richtung des Taunus fliegt. Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der merkwürdig geflügelten Vogelwesen erschließen sich beim Umkreisen der Gruppe. Zwischen Natur und Technik angelegt, erinnern sie etwa an einen Condor, an ein futuristisches Flugzeug oder einen im Raum schwebenden Kolibri.

Abakanowicz, Magdalena
Amador,
Bee, Andreas
Bill, Max
Breivik, Bård
Calder, Alexander
Chamberlain, John
Chillida, Eduardo
Gormley, Antony
Immendorff, Jörg
Kirkeby, Per
Koliusis, Nikolaus
Korte, Andreas
López, Victor
Luginbühl, Bernhard
Lüpertz, Markus
Miró, Joan
Navarro, Miquel
Rydingsvard, Ursula von
SEO,
Tinguely, Jean