John ChamberlainJohn Chamberlain ist einer der wichtigsten Vertreter des abstrakten Expressionismus. 1957 entstanden seine ersten Skulpturen aus Autokarosserien. Er gehört jener Generation von Künstlern an, die durch die Verwendung von Alltagsmaterialien den traditionellen Kunstbegriff aufgehoben haben, der die Welt der Kunst vom normalen Leben der Menschen klar abgrenzte. Das Autoblech wird von Chamberlain mithilfe einer Schrottpresse bearbeitet. Dabei formt und deformiert der Künstler nicht nur das Material Stahl, sondern er verwandelt das Auto – das Symbol des amerikanischen Lebensstils schlechthin – in Kunst. Das Auto steht für Freiheit, Abenteuer und Erotik; mit seiner Hilfe können die Weiten des amerikanischen Kontinents durchmessen werden. Durch die Bearbeitung gibt der Künstler dem anonymen, industriellen Material eine lebendige Form. Die Bemalung lässt ein dreidimensionales Gemälde entstehen und der Titel setzt eine poetische Assoziationskette in Gang. |
Abakanowicz, Magdalena Amador, Bee, Andreas Bill, Max Breivik, Bård Calder, Alexander Chamberlain, John Chillida, Eduardo Gormley, Antony Immendorff, Jörg Kirkeby, Per Koliusis, Nikolaus Korte, Andreas López, Victor Luginbühl, Bernhard Lüpertz, Markus Miró, Joan Navarro, Miquel Rydingsvard, Ursula von SEO, Tinguely, Jean |
