Joan Miró

Die Bildwelt des Joan Miró ist geprägt von ganz persönlichen, poetischen und skurrilen Zeichen. Seine erfundenen Universen vermitteln zugleich das naiv Komische kindlicher Kritzelzeichnungen wie auch die archaische Ausdruckskraft uralter menschlicher Symbole. Seine mythischen Fabelwesen, Zeichen für Sonne, Mond und Sterne, für Frauen oder Vögel bestimmen nicht nur seine Malerei sondern auch seine Plastiken und Skulpturen. Die in der Ausstellung gezeigte Arbeit gehört zu der Gruppe von Skulpturen, die Miró aus Fundstücken und Weggeworfenem konstruierte. Sie ist ungewöhnlich hoch – eine Reminiszenz an den Eiffelturm. Gleichzeitig erinnert sie an ein menschliches Wesen mit einem Kopf, einer Leibesmitte und einem hoch aufgereckten Arm. Typisch für Miró ist, dass er die erkennbaren Merkmale einer Figur auf rudimentäre Grundformen reduziert, so dass wir uns zwar an eine menschliche Gestalt erinnert fühlen, aber die Fremdartigkeit und das Artifizielle letztlich doch im Vordergrund stehen.

Exponate

Blickachsen 5

Souvenir de la Tour Eiffel

Abakanowicz, Magdalena
Amador,
Bee, Andreas
Bill, Max
Breivik, Bård
Calder, Alexander
Chamberlain, John
Chillida, Eduardo
Gormley, Antony
Immendorff, Jörg
Kirkeby, Per
Koliusis, Nikolaus
Korte, Andreas
López, Victor
Luginbühl, Bernhard
Lüpertz, Markus
Miró, Joan
Navarro, Miquel
Rydingsvard, Ursula von
SEO,
Tinguely, Jean